Reseller
Ein Unternehmen, das den Dienst eines anderen unter eigenem Namen an eigene Kunden verkauft: eigene Preise, eigener Zahlungseingang, die Differenz bleibt beim Reseller.
Aktualisiert am 14. August 2026
Ein Reseller verkauft den Dienst eines anderen Unternehmens unter eigenem Namen an eigene Kunden. Der Reseller legt die Preise fest, entscheidet über den Umfang jedes Tarifs, erhält die Zahlung, beantwortet die Support-Mails und besitzt die Kundenbeziehung. Der Anbieter stellt das Produkt bereit und betreibt es; seinen Anteil erhält er üblicherweise als Abo, als Prozentsatz der Kundenzahlungen oder als beides.
Der Unterschied, den man festhalten sollte, ist der zu Affiliate- und Empfehlungsprogrammen, die häufiger Reselling genannt werden, als es angebracht wäre. Ein Affiliate schickt Interessenten zum Anbieter und erhält eine Provision, wenn einer davon kauft; dieser Kunde gehört dem Anbieter, sieht dessen Marke, zahlt dessen Preis und kann von ihm direkt kontaktiert werden. Die Kunden eines Resellers gehören dem Reseller — zu Preisen, die sonst niemand kontrolliert, und der Name des Anbieters muss nirgends auftauchen.
In einer Link-Plattform sieht das gewöhnlich so aus: ein Partnerkonto mit vielen Kunden-Workspaces, wobei jede Kundenzahlung automatisch zwischen Reseller und Plattform aufgeteilt wird — eine Rechnung zwischen beiden wird nie gestellt.