CNAME-Eintrag
Ein DNS-Eintrag, der einen Hostnamen auf einen anderen verweist — der übliche Weg, eine Branded Domain an eine Link-Plattform anzubinden.
Aktualisiert am 14. August 2026
Ein CNAME-Eintrag, kurz für canonical name, verweist einen Hostnamen auf einen anderen Namen statt auf eine Adresse. Ein Resolver, der für go.brand.com ein CNAME erhält, beginnt seine Abfrage beim Ziel von vorn und liefert die Adressen zurück, die er dort findet. Über die Adresse steht nichts in Ihrer Zone — genau deshalb fragen Plattformen danach: Der Anbieter kann seine Server verschieben, ergänzen oder umnummerieren, ohne dass Ihr DNS je angefasst werden müsste.
Die Spezifikation setzt eine harte Regel. Ein Name mit einem CNAME darf keinen weiteren Eintrag tragen. Ein CNAME kann deshalb nicht auf einer nackten Domain sitzen, die immer Autoritäts- und Nameserver-Einträge führt, und es lässt sich keinem Hostnamen hinzufügen, der bereits einen A- oder TXT-Eintrag hat. Löschen Sie zuerst den alten Eintrag, oder wählen Sie ein anderes Präfix.
Eine Branded Domain anzubinden bedeutet meist drei Einträge: das CNAME für den Traffic, einen TXT-Eintrag als Nachweis, dass Sie den Namen kontrollieren, und ein zweites CNAME, das die Zertifikatsprüfung delegiert, damit Verlängerungen nie wieder eine DNS-Änderung brauchen. Bei Anbietern, die Traffic standardmäßig proxen, muss der Eintrag auf DNS only stehen, sonst scheitert die Prüfung.