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SSL-Zertifikat

Das Zertifikat, mit dem eine Kurzdomain über HTTPS ausgeliefert werden kann — ausgestellt, nachdem die Kontrolle über den Hostnamen geprüft wurde.

Aktualisiert am 14. August 2026

Ein SSL-Zertifikat bindet einen Hostnamen an einen öffentlichen Schlüssel und ist von einer Zertifizierungsstelle signiert, die zuvor die Kontrolle über diesen Namen geprüft hat. Das Protokoll heißt seit Jahren TLS, doch die ältere Bezeichnung blieb an der Datei haften. Ohne ein gültiges Zertifikat für genau Ihren Hostnamen öffnet kein Browser die Adresse ohne Warnung, und Messenger und Mail-Programme verweigern die Vorschau oft ganz — bei einem Kurzlink heißt das: Der Klick findet nie statt.

Zertifikate für gebrandete Kurzdomains werden in der Regel von der Plattform ausgestellt und erneuert, nicht von Ihnen. Die Validierung läuft über DNS, und erst die Delegation des Namens _acme-challenge per CNAME macht jede künftige Erneuerung automatisch: Die Plattform beantwortet die Challenge selbst, sodass Sie DNS für diesen Hostnamen nie wieder anfassen müssen.

Bleibt ein Zertifikat aus, decken zwei Ursachen die meisten Fälle ab. Der Hostname wird vom DNS-Anbieter geproxyt statt direkt aufgelöst, sodass die Validierung nicht abschließen kann. Oder die Domain trägt CAA-Einträge, welche die verwendete Stelle nicht aufführen — dann wird die Ausstellung ohne sichtbaren Fehler verweigert.

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