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IP-Anonymisierung

Die Netzwerkadresse eines Besuchers kürzen oder gar nicht erst speichern — entschieden beim Schreiben des Klicks, nicht beim Lesen des Berichts.

Aktualisiert am 14. August 2026

IP-Anonymisierung heißt, die Netzwerkadresse eines Besuchers so zu kürzen oder zu verwerfen, dass sich dieser Besucher mit dem Rest nicht mehr herausgreifen lässt: die letzten Oktette streichen, die Adresse durch einen gesalzenen Hash ersetzen, der planmäßig rotiert wird, oder ausschließlich die aus der Adresse abgeleiteten Werte behalten und niemals die Adresse selbst.

Wo diese Reduktion stattfindet, entscheidet darüber, ob sie überhaupt etwas bedeutet. Eine Adresse nur im Bericht auszublenden, lässt sie im Speicher liegen, wo ein Export, eine Supportanfrage oder eine spätere Abfrage sie weiterhin erreichen kann. Sie vor dem Schreiben der Zeile zu entfernen, lässt nichts übrig, was erreichbar wäre — deshalb gehört das an den Zeitpunkt des Schreibens und nicht an den des Lesens.

Auf dieser Plattform wird die Adresse überhaupt nicht in ein Klick-Event geschrieben — nur Ableitungen wie Land, Stadt, Netz und Traffic-Typ —, und wie fein diese Ableitungen ausfallen, ist selbst eine Einstellung: vollständiger Standort, Stadt ohne Koordinaten oder nur das Land, was die Geo-Abfrage ganz überspringt, statt sie auszuführen und die Antwort wegzuwerfen. Was nie erhoben wurde, kann niemand wiederherstellen, auch der Support nicht.

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